6. Symposium Bartoszewski Promemoria „Deutsch-polnische Nachbarschaft – Bewährungsproben in Zeiten der Weltkrisen“November 2026
14-20 Uhr Logenhaus, Logensaal
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
mit Livestream
Wie können Deutschland und Polen den aktuellen globalen Herausforderungen gemeinsam begegnen? Welche Rolle spielen Zivilgesellschaft, Demokratie und Erinnerungskultur für die Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen?
Diesen Fragen widmet sich das 6. Bartoszewski Promemoria, das am 5. November 2026 Wissenschaftlerinnen, Diplomatinnen und Diplomaten sowie weitere Expertinnen aus Deutschland und Polen zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Bewährungsproben der deutsch-polnischen Nachbarschaft vor dem Hintergrund internationaler Krisen und geopolitischer Veränderungen.
Den Eröffnungsvortrag hält der polnische Botschafter Jan Tombiński, der 35 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags dessen Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft der bilateralen Beziehungen beleuchtet. In drei thematischen Panels werden anschließend die Rolle der Zivilgesellschaft, die Resilienz des demokratischen Rechtsstaats sowie das Potenzial der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Bereich der Erinnerungskultur diskutiert.
Im Anschluss an das Symposium haben Studierende die Möglichkeit, die Themen der Veranstaltung in einem deutsch-polnischen Workshop gemeinsam mit Expert*innen zu vertiefen. Begleitend wird eine Ausstellung über Władysław Bartoszewski und seinen Beitrag zur Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen präsentiert.
Moderation des Symposiums:
Prof. Dr. Natalia Kohtamäki, Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warszawa
Dr. Małgorzata Szajbel-Keck, Viadrina Center of Polish and Ukrainian Studies, Karl Dedecius Stiftung, Europa-Universität Viadrina
14:00–15:15
Musik
Grußworte
Einführungsvortrag, Jan Tombiński, Leiter der Botschaft der Republik Polen in Berlin
15:15–15:45
Pause
15:45–16:45
Musik
Diskussion 1: Bedrohungen und Sicherungen der guten Nachbarschaft
- Moderation: Dr. Justus Werdin, Oekumenisches Europa-Centrum
- Rolf Nikel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen a. D., Senior Associate Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
- Prof. Dr. Irena Lipowicz, Botschafterin der Republik Polen in Österreich a. D., Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warszawa
16:45–17:15
Pause
17:15–18:15
Musik
Diskussion 2: Die Resilienz des demokratischen Rechtstaats – Was können Deutschland und Polen voneinander lernen?
- Moderation: Prof. Dr. Jelena von Achenbach LL.M. (NYU), Europa-Universität Viadrina
- Baron Maciej Heydel, Botschafter des Souveränen Malteser Ritterordens in der Bundesrepublik Deutschland a. D.
- Juliana Talg, Verfassungsblog / Justiz-Projekt
18:15–18:30
Pause
18:30–19:30
Musik
Diskussion 3: Zwischen Erinnerung und Verantwortung – Zur Rolle der Kulturprojekte im deutsch-polnischen Austausch
- Moderation: Dr. Ilona Czechowska, Karl Dedecius Stiftung, Europa-Universität Viadrina
- Dr. Wojciech Soczewica, Stiftung Auschwitz-Birkenau
- Dr. Martin Evang, Oberkirchenrat i. R., Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK)
19:30–20:00
Musik
Ausblick, Dr. Annemarie Franke, Stiftung Kreisau für europäische Verständigung, Görlitz
Abschluss des Symposiums
Musik
Dolmetscher: Wojciech Król, Grzegorz Załoga
Musikalische Begleitung: Ensemble Bizarre Berlin
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