Gesprächsabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fokus Polen!“ www.focke-museum.de/was-ist-los/fokus-polen/
Podiumsgäste:
Konsulin Marzena Szczypułkowska-Horvath (Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg)
Izabela Bieda ([ABK MoBA-Beratungsstelle für mobile Beschäftigte und Opfer von Arbeitsausbeutung im Land Bremen)
Uwe Metschke (Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen)
Moderation: Karolina Benedyk (Bremer Journalistin)
Nur wenigen ist bewusst, dass die polnische Community zu den größten Bevölkerungsgruppen mit Zuwanderungsgeschichte in Bremen zählt. Dies wirft die Frage auf: Inwiefern sind die Menschen mit polnischer Herkunft Teil einer „unsichtbaren Minderheit“? Wie viele Pol:innen leben überhaupt in Bremen? Warum ist es so schwierig, dies zu ermitteln? Inwieweit unterscheiden sich die Selbst- und die Fremdwahrnehmung der Menschen? Wie verhalten sich die verschiedenen Generationen der zugewanderten Familien zu den Fragen von Identität und Zugehörigkeit? Erfährt der polnische Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Bremen zu wenig Anerkennung? Und letztendlich: Was bedeutet dann „Un-/Sichtbarkeit“ – je nachdem, wer sich wie und wann darüber äußert?
Mit freundlicher Unterstützung von:
Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg, Senatskanzlei Bremen, Stiftung die schwelle. Beiträge zum Frieden