Panorama

Der Gewinner des 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVALS

„Sechswochenamt“ gewinnt Hauptpreis beim 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL

Bei der feierlichen Preisverleihung des 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL im tschechischen Varnsdorf wurden am 30. Mai 2026 die Neiße-Fische – Preisskulpturen des Festivals – an die Gewinnerinnen und Gewinner in den drei Wettbewerben und an die Publikumslieblinge des Festivals vergeben. Der Hauptpreis – der vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus geförderte und mit 10.000 Euro dotierte „Neiße-Fisch: Bester Spielfilm“ – ging an den deutschen Beitrag „Sechswochenamt“ von Jacqueline Jansen. „Der Film berührt jede Zuschauerin und jeden Zuschauer, weil er von einer zutiefst menschlichen Situation erzählt, die Jeden treffen kann: Was geschieht, wenn wir einen [geliebten] Menschen verlieren (…) und mit unserer Trauer allein gelassen werden – mit der Bürokratie (…) und der emotionalen Last? Mit großer schauspielerischer Kraft und eindrucksvollen Bildern macht der Film Gefühle sichtbar, für die es oft keine Worte gibt. Besonders beeindruckend war die starke Regie, die visuelle Sprache und die Ehrlichkeit, mit der dieser großartige Kinofilm solche Momente erfahrbar macht“, so die Begründung der Jury. Das NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL findet seit 2004 jährlich Anfang Mai im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck statt. Im Programm dieses Filmfestivals werden deutsche, polnische, tschechische und weitere osteuropäische zeitgenössische und historische Spielfilme, Dokumentarfilme und Kurzfilme gezeigt. Mehr dazu unter: https://neissefilmfestival.de/de/start

 

Die Collage zeigt die Gesichter von Mateusz Morawiecki, Karol Nawrocki und Jarosław Kaczyński

Kaczyński schwächelt. Die polnische Rechte ordnet sich neu

Jarosław Kaczyński beherrschte über Jahre die rechte Seite der polnischen politischen Bühne. Jetzt schwächelt er, und auf der Rechten beginnt ein Machtkampf. Könnte Präsident Karol Nawrocki zum Schirmherrn des gesamten Lagers werden?
Rafał Kalukin
ine Collage zeigt eine Frau, umrahmt von Motiven, die mit dem Polentum assoziiert werden

Polonia, wer bist du? Auf der Suche nach polnischer Zugehörigkeit

Der Begriff „Polonia“ scheint eindeutig. Doch je näher die Autorin ihm kommt, desto unklarer wird ihr, wer dazugehört – und warum sie selbst sich darin nicht wiederfindet.
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Menschen in einem Ausstellungsraum.

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Die Ausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ erzählt unaufgeregt und persönlich deutsch-polnische Beziehungsgeschichten ohne Versöhnungskitsch.
Felix Ackermann