Polen & Deutschland

Der Fluss sollte verbinden, nicht trennen. Begegnungen an der Neiße

„Das Problem ist nicht die Grenze an sich, sondern die Systeme, die nicht aufeinander abgestimmt sind,“ hieß es bei der deutsch-polnischen grenzüberschreitenden Debatte im Kloster St. Marienthal in der Oberlausitz.
Das animierte Bild zeigt eine Stadt am Fluss mit einer Brücke.
Die Lausitzer Neiße trennt Görlitz und Zgorzelec und bildet die deutsch-polnische Grenze © Aureliusz M. Pędziwol / Von der Redaktion mit KI bearbeitet

Mehr als anderthalb Millionen Menschen leben in der Euroregion Neiße-Nisa-Nysa, die sich dort erstreckt, wo die Grenzen von Deutschland, Polen und Tschechien zusammentreffen. Das deutsche Zittau, das tschechische Liberec/ Reichenberg und das polnische Jelenia Góra/ Hirschberg sind die wichtigsten Städte der Region. Die Euroregion wurde bereits 1991 gebildet, als erste solche Region im Osten der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

Die Euroregion von heute hat nicht mehr viel Ähnlichkeit mit der vom Anfang der 90er Jahre. Es hat sich vieles zum Besseren gewandelt. Doch es bleibt die dauerhafte Aufgabe, wie die Menschen aus den drei Ländern noch besser zusammengebracht werden können. Genau das war das Thema der Konferenz „Begegnungen an der Neiße – Spotkania nad Nysą“, die Anfang September auf Betreiben der deutschen Stiftung Internationales Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal und der polnischen Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung stattfand. Mitveranstalter war das deutsche Kompetenz‑ und Koordinationszentrum Polnisch (KoKoPol).

Ein Fluss, der trennen sollte

Mitten durch die Euroregion fließt die Lausitzer Neiße. Der Fluss kommt aus Tschechien, markiert in seinem weiteren Verlauf die Grenze zwischen Polen und Deutschland und bildet eine natürliche Verbindung zwischen den drei Teilen der Euroregion. Denn über tausende von Jahren trennten die Flüsse die Menschen nicht voneinander, sondern verbanden sie miteinander. An den Flüssen wurden Städte gegründet, Menschen ließen sich auf beiden Ufern nieder und bauten Brücken über die Flüsse. Ein Grenzfluss ist eine künstliche Trennung und tut der Natur Gewalt an. Der Neiße wurde die Grenzfunktion durch das Feilschen der Großmächte zugewiesen.

Das Foto zeigt das Zentrum von Görlitz-Zgorzelec mit einer Brücke und einer Kathedrale im Hintergrund
Görlitz-Zgorzelec, Altstadtbrücke an der Neiße, 2021 © Aureliusz M. Pędziwol

Themen der Konferenz „Begegnungen an der Neiße“ waren Mobilität und Alltag in der Region, Sprache, Bildung und Verständigung, regionale Transformation und Entwicklung, nicht zuletzt auch Kultur und demokratische Nachbarschaft. Unter den Teilnehmern waren ein Fachmann für Raumplanung, ein Vertreter eines polnischen Eisenbahnunternehmens, Lehrer, Angehörige der Regional‑ und Lokalverwaltungen, Aktive von Nichtregierungsorganisationen – kurz Leute, die in der einen oder anderen Weise mit der Region zu tun haben.

Die Sprache des Nachbarn

„In allen Diskussionen ging es um Ideen dazu, wie die Euroregion funktionieren soll, wie die Zusammenarbeit enger gestaltet werden kann, wie die Einwohner zum Mitmachen bewegt werden können,“ erläutert Tomasz Skonieczny von der Stiftung Kreisau im Gespräch mit DIALOG online. Er selbst hielt auf der Konferenz einen Vortrag zum deutsch-polnischen Schulgeschichtsbuch „Europa. Unsere Geschichte“. Das ist nicht nur die beste Basis für eine in beiden Ländern gleiche Didaktik zur deutsch-polnischen Geschichte sei, sondern auch zur gesamten Region Schlesien.

„Begegnungen an der Neiße“ war zwar eine bilateral deutsch-polnische Konferenz, doch wurde in St. Marienthal auch viel über Tschechien gesprochen, zumal im Kontext eines Begriffs von der „Nachbarsprache“. „Die Nachbarsprache ist etwas anderes als einfach nur eine Fremdsprache,“ meinte Czesław Fiedorowicz aus Gubin/ Guben, der seinerzeit die Bildung der Euroregion Spree-Neiße-Bober anregte und nunmehr Vorsitzender der Föderation der Euroregionen der Republik Polen ist, in der 16 Vereine zusammengefasst sind, die an allen polnischen Grenzen gebildet wurden.

Vielsprachigkeit und Bruttoinlandsprodukt

Fiedorowicz ist der Meinung, Unterricht in der Nachbarsprache sollte per Gesetz eingeführt werden, und er solle so früh wie möglich beginnen, am besten schon im Kindergarten oder der Vorschule.

„Darüber hinaus sollte die Europäische Union Boni an diejenigen verteilen, die Unterricht in der Nachbarsprache geben wollen,“ meint der Verwaltungsmitarbeiter aus Gubin, der drei Legislaturperioden lang auch Abgeordneter des Sejms war. „Denn dabei sollte nicht den Ausschlag geben – ich bin groß, also darf ich alles. Wenn wir Größe im europäischen Maßstab verstehen, müssen wir Sprache und Kultur des kleineren Nachbarn achten. Deshalb ist diese Sprache so ungemein wichtig.“

Ein Mann im Sakko schaut in die Kamera und gestikuliert.
Die Nachbarsprache ist etwas anderes als einfach nur eine Fremdsprache, meint Czesław Fiedorowicz © Aureliusz M. Pędziwol

Auch Tomasz Skonieczny ist der Auffassung, der Unterricht in den Sprachen der Nationen jenseits der Grenze müsse seitens der Regierungen gefördert werden. „Jetzt gilt gerade Spanisch als schick bei der jungen Generation. Aber ist das die Richtung, die das Bildungsministerium bei der Stärkung von Fremdsprachenkompetenzen einschlagen sollte? Dagegen verdiene der Deutsch- und der Tschechischunterricht die besondere Unterstützung durch den Staat,“ so der Mitarbeiter der Stiftung Kreisau. „In dieser sehr besonderen Neiße-Region öffnet Zwei‑ oder gar Dreisprachigkeit viele Türen,“ hält Skonieczny fest. „Es gibt Untersuchungen, wie das sogar das BIP steigern könnte, wenn wir besser kommunizieren und auf diese Weise leichter Geschäftsbeziehungen im Nachbarland anknüpfen könnten.“

Neugier auf andere Kulturen

Miroslava Lenzová aus Liberec war bei „Begegnungen an der Neiße“ die einzige tschechische Teilnehmerin, repräsentierte aber Deutschland, weil sie in Zittau wohnt und arbeitet. „Ich bin mit meiner Familie vor drei Jahren nach Zittau gezogen. Ich wollte, dass meine Kinder in einer zweisprachigen Umgebung aufwachsen,“ sagt Lenzová. „Und weil ich lange Jahre Deutsch gelernt hatte, wollte ich gern unter deutschsprachigen Menschen arbeiten.“

Lenzová fand eine Stelle in der Stadtverwaltung von Zittau. Sie weiß viel mehr von Deutschland, deutscher Kultur und Geschichte als von Polen. „Ich habe auch mehr deutsche als polnische Städte besucht.“ An der deutsch-polnischen Konferenz teilzunehmen, eröffnete ihr neue Perspektiven. „Hier sind eine Menge Leute aus verschiedenen Orten, von den unterschiedlichsten Institutionen. Es ist sehr bereichernd, mit ihnen zu sprechen,“ meint sie und fügt noch hinzu, dass sie eigentlich nicht so viel Neues dabei erfahren habe, vielmehr habe sie Menschen kennengelernt, die ähnliche Wunschvorstellungen und Ziele haben. „Ich denke, sie sind vor allem durch ihre Neugier motiviert, ihre Nachbarn kennenzulernen.“

Noch ein Nachbar

Je nachdem, über welche Grenze man blickt, ist der Nachbar an der Lausitzer Neiße deutsch, polnisch oder tschechisch. Doch in der Euroregion Neiße leben außerdem noch die Sorben. „Über die Sorben haben wir allerdings nicht gesprochen,“ merkt Lenzová an.

Die Sorben sind in Deutschland offiziell als nationale Minderheit anerkannt, ganz wie die Dänen, die Friesen sowie die Sinti und Roma. Es wird unterschieden zwischen Obersorben und Niedersorben mit ihren jeweils eigenen Sprachen, dem Ober‑ und dem Niedersorbischen. Sie sind in erster Linie den Deutschen benachbart. Die Tschechen wissen von der Existenz dieser Volksgruppe, weil ihr erster Präsident Tomáš Garrigue Masaryk, der von 1918 bis 1935 im Amt war, Pläne zum Anschluss der Lausitz an die Tschechoslowakei hegte. Am wenigsten wissen wohl die Polen von den Sorben. Vielleicht, weil es sich um eine völlig neue Nachbarschaft handelt, die erst mit der Westverschiebung Polens nach 1945 zustande kam.

Öffnung und Schließung der Grenzen

Die Öffnung der Grenzen nach 1989, der Beitritt zur Europäischen Union 15 Jahre darauf und zum Schengen-Raum noch ein paar Jahre später. Dann schließlich das Ende der Übergangsfristen, die es den neuen EU-Bürgern unmöglich machten, eine Arbeit in den sogenannten alten EU-Ländern aufzunehmen und die übrigens in Deutschland am längsten dauerten, führte im Grenzgebiet zwischen Polen und Deutschland und zwischen Tschechien und Deutschland zu gewaltigen Veränderungen.

Von da an fuhren Deutsche über den vormaligen Eisernen Vorhang, um billig einzukaufen, und im Laufe der Zeit fanden sie heraus, welche touristischen und kulinarischen Attraktionen die Länder jenseits des alten Eisernen Vorhangs zu bieten hatten. Ihrerseits fanden Polen und Tschechen attraktive Arbeitsplätze und sogar Wohnungen im Westen, dort, wo die neuen Bundesländer durch Fortzug Bevölkerungsverluste erlitten.

Wie sehr sich dieses Gebiet über die Jahre verändert hatte, zeigte die Covid-Pandemie, auf welche die Regierungen mit einer rigorosen Grenzschließung reagierten. „Von Gubin bis Zielona Góra [Grünberg] konnte ich unbehindert fahren, aber ich konnte nicht nach Guben hinübergehen, weil es in einem anderen Land liegt,“ erinnert sich Czesław Fiedorowicz. Die erneute Grenzschließung verursachte eine Menge Komplikationen, mit denen niemand mehr gerechnet hatte. Probleme gab es bei den deutschen Gesundheitsämtern ebenso wie bei Betrieben, die polnische und tschechische Grenzpendler beschäftigten, weil sie nach Deutschland nur nach Ausweis eines negativen Coronavirustests einreisen konnten.

Die Aufhebung der Einschränkungen wegen der Pandemie im April 2023 verbesserte die Lage nur für kurze Zeit. Ein halbes Jahr darauf führte Deutschland nämlich erneute Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien ein. Diesmal ging es um Probleme mit der Migration.

Die wiedererrichtete Brücke

Die Regeln für das Grenzregime fallen jedoch nicht in den Kompetenzbereich der Lokalbehörden. Daher wurde im Kloster St. Marienthal vorwiegend darüber diskutiert, wie sich die Mobilität zwischen den verschiedenen Teilen der Euroregion Neiße erhöhen ließe. Das heißt zum einen, die Bahnlinien über die Landesgrenzen hinweg zu verbessern, zum andern, besonders wichtig in einer durch einen Fluss geteilten Region, weitere Brücken zu bauen, von denen es heute nach Auskunft von Czesław Fiedorowicz an der Lausitzer Neiße immer noch weniger gibt als vor dem Krieg. Das wird von Maciej Zathey bestätigt, Direktor des der Wojewodschaftsverwaltung Niederschlesien angegliederten Instituts für Territorialentwicklung, das für Raumplanung und Regionalentwicklung zuständig ist.

Überreste der alten Brücke im Flussbett
Bad Muskau-Lugknitz, Neisse-Brücke vor Rekonstruktion, 2003 © Aureliusz M. Pędziwol

In Niederschlesien gibt es bereits seit den 1990er Jahren Anstrengungen, die grenzüberschreitende Mobilität und Erreichbarkeit zu verbessern. „Nach der gesellschaftspolitischen Transformation gab es geradezu eine Explosion der Begeisterung. Auf dieser Welle wurden sehr wagemutige Projekte angekündigt, sehr kühne Visionen, wie das Konzept, Görlitz und Zgorzelec gemeinsam zu entwickeln. Zwei Städte, die unterdessen verschiedenen staatlichen Systemen angehörten und doch als ein einziger Stadtraum funktionierten,“ bringt Zathey in Erinnerung. Zum Symbol dieser Vorhaben wurde der Wiederaufbau der Altstadtbrücke, die von der Wehrmacht in den letzten Kriegstagen gesprengt worden war, ebenso wie aller anderen Brücken über die Lausitzer Neiße. „Die Brücke wurde 2004 in Betrieb genommen, als Polen der Europäischen Union beitrat,“ so Zathey.

Nepomuk und Kloster überdauerten

Gleich hinter den Bauten des Klosters St. Marienthal sind noch die Brückenlager der alten Brücke zu sehen, welche die auf dem linken Neißeufer gelegene Stadt Ostritz mit dem heute polnischen Dorf Posada verband, das bis 1945 deutsch war und Rusdorf hieß. Auf der Brücke stand einst, wie in diesen Landstrichen Europas häufig zu sehen, ein barockes Standbild des heiligen Johannes Nepomuk. Im Jahr 1897 zerstörte eine Überschwemmung die Brücke und riss den Heiligen mit sich, der doch gerade die Brücken schützen und vor Überschwemmungen bewahren soll. Die Brücke wurde gleich im nächsten Jahr wieder aufgebaut, doch 1945 ereilte sie das gleiche Schicksal wie alle anderen Neißebrücken.

Das Standbild wurde einige Kilometer flussabwärts gefunden und vor dem Kloster aufgestellt. Es blieb erhalten, ganz wie das Kloster selbst, obwohl auch dieses in die Luft gesprengt werden sollte. Aber das verhinderten die Nonnen, indem sie sich weigerten, das Gebäude zu evakuieren.

Doch eine Brücke gibt es nicht. „Ihr Wiederaufbau ist jedoch Bestandteil des deutsch-polnischen Abkommens zu den Flussübergängen über die Lausitzer Neiße und die Oder. Die Pflicht zum Wiederaufbau und zur Unterhaltung der Brücke ruht auf der deutschen Seite. Dem Abkommen nach soll es sich um eine Brücke für Fußgänger und Fahrradfahrer handeln,“ teilt Maciej Zathey mit.

Die Systeme passen nicht zusammen

Ein Mann im weißen Hemd hört der Diskussion zu, im Hintergrund sitzt eine Frau mit Hut.
Das Problem beginnt dort, wo sich die Gebiete zweier unterschiedlicher Rechtsordnungen treffen, sagt Maciej Zathey. © Aureliusz M. Pędziwol

„Das Problem ist nicht die Grenze an sich, sondern die Systeme, die nicht aufeinander abgestimmt sind,“ heißt es in einer ersten Zusammenfassung der Konferenz „Begegnungen an der Neiße“. „Die administrative Grenze bildet für sich genommen keine Barriere. Das ist ein Strich auf der Landkarte,“ meint Zathey und merkt an, innerhalb von Staaten bestünden schließlich auch Grenzen. „In Polen zum Beispiel zwischen Gemeinden und Wojewodschaften. Sie zerschneiden Gebiete, für die andere öffentliche Einrichtungen zuständig sind.“

Probleme kommen Zathey zufolge dann auf, wenn „zwei verschiedenartige Rechtsordnungen aufeinanderstoßen, zwei Planungssysteme, zwei Verwaltungskulturen und auch zwei Bildungssysteme, wenn beiderseits der Grenze andere Regeln zur Energie‑, Verkehrs‑ und Telekommunikationsinfrastruktur gelten.“ „Das hatten die Konferenzteilnehmer mit ihren Anmerkungen zum Zusammenprall der polnischen und deutschen Systeme im Sinn, die nicht aufeinander abgestimmt sind, obwohl wir bei den Zielvorgaben denselben EU-Regelwerken unterstellt sind,“ erläutert Maciej Zathey.

Dieses Nichtzusammenpassen der Systeme zeigt sich auch im Alltag der Menschen im Grenzgebiet. „Wenn verschiedenartige Regulierungen dafür sorgen, dass es gar nicht so einfach ist, die Kinder im Nachbarland zur Schule zu schicken oder auf der anderen Seite der Grenze ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen,“ fügt Tomasz Skonieczny von der Stiftung Kreisau hinzu.

Ein Wunder

Andreas von Roehl von der sächsischen Landesverwaltung, der vor über zwanzig Jahren deutscher Konsul in Wrocław/ Breslau war und außerdem in Prager Ministerien sowie im Regionalamt von Ústí nad Labem/ Aussig an der Elbe gearbeitet hat, hielt bei den „Begegnungen an der Neiße“ einen Vortrag zur Idee eines Abkommens, das sich an dem 1996 zwischen Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz geschlossenen „Karlsruher Übereinkommen“ zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der aufgeführten Regionen der vier Länder orientieren könnte.

Eine ähnliche Idee stellte Czesław Fiedorowicz aus Gubin vor. „Ich habe heute öffentlich eine Konzeption für eine Gemeinschaft der an der Lausitzer Neiße gelegenen Gemeinden und Kreise aus Tschechien, Deutschland und Polen vorgelegt, so dass sie miteinander in wichtigen Lebens‑ und Zukunftsbereichen ins Gespräch kommen können. Es geht darum, dass wir als Lokalverwaltungen der drei Länder an unsere Regierungen weiterleiten können, was wir gemeinsam festzulegen in der Lage sind,“ sagt er im Gespräch.

Der Vorsitzende der Föderation der Euroregionen Polens möchte eine solche Gesprächsplattform ins Leben rufen, weil er weiß, was bereits erreicht wurde. „Das Zusammenkommen von Polen und Deutschen nach dem schrecklichen Krieg ist ein Wunder! Ich würde sagen: Das ist eines der Weltwunder, es möge auf ewig fortdauern! Wir sollten alles dafür tun, dass wir, dass meine Kinder und meine Enkel für immer im Frieden mit Deutschland leben. Wir sind in der Lage, mehr zu schaffen, als sich das irgendjemand vorstellen kann.“

Aus dem Polnischen von Andreas R. Hofmann

Das animierte Bild zeigt eine Stadt am Fluss mit einer Brücke.

Der Fluss sollte verbinden, nicht trennen. Begegnungen an der Neiße

„Das Problem ist nicht die Grenze an sich, sondern die Systeme, die nicht aufeinander abgestimmt sind,“ hieß es bei der deutsch-polnischen grenzüberschreitenden Debatte im Kloster St. Marienthal in der Oberlausitz.
Aureliusz M. Pędziwol
Menschen steigen in einen Zug ein.

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