Panorama

Symposium über gemeinsames kulturelles Erbe in Danzig

Polen und Deutschland verbinden viele Kulturgüter. Über das gemeinsame Erbe diskutieren im November Experten in Danzig.

„Erfahrungen und Perspektiven der Rückgabe von Kulturgütern / Doświadczenia i Perspektywy Powrotów Dóbr Kultury“, hieß ein in Danzig stattgefundenes Symposium, das sich 2022 mit Fragen zu der Rückgabe von Kulturgütern zwischen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland befasste.

Vier Jahre später werden nun erneut Wissenschaftler, Denkmalschützer, Museumsexperten sowie Vertreter der Kirchen und öffentlichen Verwaltung aus Polen, Deutschland und anderen europäischen Ländern zusammenkommen, um sich mit dem gemeinsamen kulturellen Erbe Danzigs, Fragen der Erforschung, des Schutzes und Erhalts sowie der verantwortungsvollen Verwaltung von Kulturerbe zu befassen. „Nasze Dziedzictwo – Tak/ Unser Erbe – Ja“, lautet der Titel des internationalen Symposiums, das vom 12. bis zum 14. November in Danzig stattfinden wird.

Ausgangspunkt der diesjährigen Betrachtung wird die Marienkirche in Danzig sein. In der sowohl für Danzig als auch für Europa bedeutenden Kathedrale spiegeln sich die jahrhundertelangen Wandlungsprozesse sowie das Ineinandergreifen unterschiedlicher kultureller und religiöser Traditionen wider.

Begonnen wird das Symposium mit einem Workshop für junge Forscher und Forscherinnen aus Deutschland und Polen. Die Teilnehmer:innen werden ihre eigenen Forschungsprojekte vorstellen und Diskussionen mit eingeladenen Expertinnen und Experten führen. Der Workshop bietet zudem Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Gespräch über verschiedene Ansätze bei der Erforschung und Interpretation kulturellen Erbes.

Am zweiten Tag findet eine internationale Konferenz statt, an der Expertinnen und Experten aus Polen, Deutschland und weiteren europäischen Ländern teilnehmen werden. Die Themen der Panels umfassen unter anderem das Erbe Danzigs und der Region, verstreutes kulturelles Erbe, die Geschichte und Ausstattung der Marienkirche, den Schutz und die Restaurierung von Baudenkmälern, polnische und deutsche Erfahrungen sowie Möglichkeiten der institutionellen Zusammenarbeit zum Erhalt des gemeinsamen Erbes. Die Marienbasilika und ihr verstreutes Erbe werden eines der zentralen Beispiele der Diskussion sein. Ziel der Konferenz ist es, diese Fragen in einer breiteren europäischen Perspektive zu betrachten.

Begleitet wird die Konferenz von einer Posterausstellung, welche die Forschungsprojekte der Workshop-Teilnehmer präsentiert.

Menschen steigen in einen Zug ein.

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Ab jetzt kann man sich für den deutsch-polnischen Freundschaftspass bewerben. Mit diesem können insgesamt 60.000 junge Menschen aus Polen und Deutschland das jeweilige Nachbarland per Zug entdecken. Man muss schnell sein.
Thomas Dudek
Eine Zeitung liegt auf dem Tisch.

Polnische Presseschau vom 14.09.2026

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Ein Mann in Hemd und Weste schaut in die Kamera.

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Viele Polinnen und Polen in Deutschland hätten sich lange nicht offen zu ihren polnischen Wurzeln bekannt. Sie fingen gerade erst an, dazu zu stehen, sagt Martin Piekar, Autor des Buches „Vom Fällen eines Stammbaums“.
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