Panorama

„Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen“ in Görlitz

Am 23. September 2026 fand in Görlitz der „Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen“ statt.

Am 23. September 2026 fand in Görlitz der „Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen“ statt. Die Hochschule Zittau-Görlitz stellte als Mitveranstalter hierfür großzügig Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze bereit. Gefeiert wurde der Tag des Weimarer Dreiecks 2026 mit einem vielseitigen Angebot aus kreativen Aktionen, Lesungen, Workshops und vielem mehr. Das Programm war generations- und kulturübergreifend, es war begegnend und motivierend. In diesem Sinne begleiteten neben der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen zahlreiche Institutionen aus der Region, Sachsen, Frankreich, Polen und darüber hinaus den Tag mit Ständen, Gesprächen und Probierangeboten. Anhand verschiedener Sprachen und Kulturen werden das Weimarer Dreieck samt Region, Land und Mitgliedstaaten spürbar. Europa blüht im Miteinander!

Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von den damaligen Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens – Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski – ins Leben gerufen. Der Grundgedanke dabei war, dass die drei Länder eine gemeinsame Zukunftsvision für Europa teilen und dass die Aussöhnung der Gesellschaften ein koordiniertes Vorgehen in Europa ermöglichen könnte. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Gesprächs- und Kooperationsformat zwischen französischen, polnischen und deutschen Partnern heute wichtiger denn je. In Sachsen tauschen sich kulturelle und zivilgesellschaftliche Organisationen aus, um neue Impulse zu geben, grenzüberschreitende Themen zu diskutieren und den sächsischen Bürger*innen Austauschprogramme sowie trinationale Projekte anzubieten.

In den vergangenen Jahren hat gerade der Austausch auf Ebene der Zivilgesellschaften zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zunehmend an Bedeutung gewonnen – in Form von Städtepartnerschaften, Jugendbegegnungen oder Kulturveranstaltungen. Diese lebendigen Treffen leisten damit einen wesentlichen Beitrag für ein noch engeres Zusammenwachsen der Bürger*innen aus diesen drei Staaten im Zentrum Europas. Es handelt sich dabei oft um Partnerverbände, die gemeinsam ein Netzwerk engagierter Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Beziehungen zwischen Frankreich, Deutschland und Polen bilden.

Ein Mann mit Bärtchen, hinter ihm eine Geige.

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Mehrere bunte Buchcover.

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Eine Zeitung liegt auf dem Tisch.

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