Polen & Deutschland

Noch Versöhnung oder bereits normale Nachbarschaft?

Polen und Deutschland ist es nicht gelungen, einige historische Fragen vollständig zu klären, weshalb sie sich leicht dafür missbrauchen lassen, Polarisierung und Feindseligkeit zu schüren, sagt der Historiker Robert Żurek.
Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt zwei ältere Männer, die winken. Rechts von ihnen eine Heilige-Maria-Figur.
Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt zwei ältere Männer, die winken. Rechts von ihnen eine Heilige-Maria-Figur.
Tadeusz Mazowiecki und Helmut Kohl bei der Versöhnungsmesse in Kreisau, 1989. © IMAGO / United Archives

Nach zehnjähriger Tätigkeit für die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung sind Sie zur Maximilian-Kolbe-Stiftung gewechselt. Erzählen Sie uns ein bisschen von dieser Einrichtung.

Robert Żurek: Zuerst muss ich präzisieren: Ich arbeite jetzt sowohl in der Maximilian-Kolbe-Stiftung als auch im Maximilian-Kolbe-Werk. Das sind zwei verschiedene Organisationen. Die ältere ist das Werk und besteht seit den 1970er Jahren. Sie wurde von der katholischen Kirche in Deutschland ins Leben gerufen, um Opfer der im Zweiten Weltkrieg in Osteuropa und besonders in Polen begangenen deutschen Verbrechen zu unterstützen. Das Werk hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau und ist immer noch seiner ursprünglichen Aufgabe verpflichtet. Außerdem organisiert es Bildungsveranstaltungen.

Die Maximilian-Kolbe-Stiftung mit Sitz in Bonn besteht dagegen seit 2007. Sie betreibt vorwiegend Bildungsarbeit, und zwar nicht so sehr im deutsch-polnischen als vielmehr im europäischen Zusammenhang. Ihr geht es darum, die Erfahrungen aus der deutsch-polnischen Versöhnungsarbeit in diejenigen europäischen Regionen zu übertragen, in denen gewaltsame Konflikte noch frische Wunden hinterlassen haben und in denen die deutsch-polnische Versöhnungsarbeit Menschen dazu bewegen kann, ihrerseits Versöhnung anzustreben.

Die Leitungen beider Organisationen haben unlängst die Notwendigkeit festgestellt zu fusionieren, den Sitz nach Berlin zu verlagern und sich mehr im Bereich der Bildung zu profilieren, weil mit dem Verstreichen der Zeit die humanitären Aktivitäten immer mehr an Gewicht verlieren. Das wird meine erste und hauptsächliche Aufgabe sein: Den Zusammenschluss umzusetzen und ein gemeinsames Profil zu entwerfen.

Ein schwarz-weißes Foto zeigt eine Gruppe von älteren Frauen und Männern vor dem Hintergrund eines gewölbten Kircheneingangs.
30 ehemalige polnische KZ-Häftlinge zu Gast in Nürnberg auf Einladung des katholischen Maximilian-Kolbe-Werkes, 1995. © IMAGO / United Archives

Sie haben erwähnt, der Stiftung gehe es darum, die Erfahrungen aus der deutsch-polnischen Versöhnungsarbeit zu verbreiten. Sicherlich gibt es da viel, was anderen als Vorbild dienen kann, doch handelt es sich wirklich um ein universell anwendbares Beispiel?

Daran ist vieles vorbildlich, doch müssen wir dabei sehr zurückhaltend und vorsichtig vorgehen. Wenn wir uns die verschiedenen Versöhnungsprozesse näher ansehen, wird deutlich, dass sie gewisse Gemeinsamkeiten besitzen, doch hängt viel vom kulturellen und religiösen Kontext ab und von den Besonderheiten des jeweiligen Wechselverhältnisses. Meiner Meinung nach müssen Polen und Deutsche den Fehler vermeiden, die Flamme der Aufklärung zu anderen tragen zu wollen.

Die Kolbe-Stiftung versteht ihre Aufgabe ähnlich wie die Stiftung Kreisau; diese betreibt vergleichbare Projekte: Wir schaffen Raum für Begegnung und Dialog, doch wie die Menschen diesen Raum ausfüllen, das ist schon ihnen selbst überlassen. Das schaut jedes Mal etwas anders aus.

In Kreisau wird zusammen mit dem polnischen Außenministerium und dem Auswärtigen Amt ein Projekt für junge Führungskräfte aus den Balkanländern veranstaltet. Dabei werden unterschiedliche Beispiele gezeigt, wie Polen und Deutsche mit ihrer Feindseligkeit umgegangen sind, wie sie zum Beispiel das deutsche kulturelle Erbe behandeln, wo doch Niederschlesien und Kreisau/ Krzyżowa heute polnisch sind und früher einmal deutsch waren. Vielleicht kann das eine Anregung bieten, doch müssen wir aufpassen, unsere Gäste nicht zu belehren: „Und jetzt macht das mal schön genauso.“

Vor einem alten Herrenhaus sitzen Jugendliche im Kreis auf dem Rasen.
Jugendliche Teilnehmer eines Projekts in Kreisau © Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

Sie beschäftigen sich schon sehr lange Zeit, auch wissenschaftlich, mit der deutsch-polnischen Aussöhnung. Ist das ein immer noch andauernder Prozess? Oder ist es ein bereits abgeschlossenes Kapitel, und jetzt sollten wir eher vom normalen nachbarschaftlichen Gang der Dinge sprechen?

Die Experten sind sich darüber nicht ganz einig. Manche sind der Meinung, wir sollten aufhören, von Versöhnung zu sprechen, denn schließlich gab es schon in den 1990er Jahren eine Debatte über den „Versöhnungskitsch“. Sie möchten die deutsch-polnischen Beziehungen in gewöhnlichen, nicht so hochtrabenden Begriffen beschreiben: als Nachbarschaft, als Normalisierung, als Aufbau guter Beziehungen. Ich finde, das ist ganz in Ordnung so.

Ich möchte dennoch gern den Begriff der Versöhnung beibehalten. Mir kommt es so vor, als ob das, was sich zwischen Polen und Deutschen abgespielt hat – wobei nicht nur an den Zweiten Weltkrieg zu denken ist, sondern an die ganze lange Geschichte von Feindschaft – die Identität der einen wie der anderen mitbestimmt hat. Das zu überwinden, erforderte einen sehr langwierigen und tiefgreifenden Prozess, und meinem Eindruck nach ist dieser noch nicht abgeschlossen. Wir können schließlich wahrnehmen, welche Rolle innerhalb unserer Beziehungen die Geschichte spielt, das Bewusstsein, Opfer gewesen und ungerecht behandelt worden zu sein. Wir sehen auch, wie leicht Ressentiments, Ängste und Befürchtungen geschürt werden, wie leicht die Feindschaft erneut geweckt wird, wie leicht sich die alten Stereotype wiederbeleben. Mit einer solchen Geschichte belastet, brauchen wir daher meiner Auffassung nach, obwohl seither Jahrzehnte verstrichen sind, tiefergreifende Begriffe als solche von den gutnachbarschaftlichen Beziehungen.

Lassen Sie uns einmal die wichtigsten Etappen dieses Versöhnungsprozesses Revue passieren. Wie ist er abgelaufen, und an welchem Punkt befinden wir uns jetzt gerade?

Die erste Etappe waren die zaghaften, meist von unten kommenden Initiativen, die auf die Ereignisse von 1965 hinführten. Damals ergriffen die Kirchenführungen der evangelischen Kirche in Deutschland und der römisch-katholischen Kirche in Polen und in Deutschland die Initiative, um ihren Versöhnungswillen zu bekunden: mittels der berühmten „Ostdenkschrift“ und der Botschaft der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder.

Anschließend, in etwa von Mitte der 1960er bis Ende der 1970er Jahre, folgte die Etappe des Aufbaus von Beziehungen. Es entstanden immer weitere Initiativen, die aber noch keine kritische Masse erreichten, mit der eine gründliche Änderung hätte herbeigeführt werden können.

Ein Moment des Umbruchs kam sicher am Wechsel von den 1970er zu den 1980er Jahren: Die Wahl Johannes Pauls II. zum Papst, die Solidarność, der Kriegszustand in Polen (1981–1983) und die massenhafte humanitäre Hilfe aus Deutschland. Die Deutschen zeigten, dass sie für die Polen gute Nachbarn sein konnten, und diese Erfahrung veränderte das deutsche Image in den Augen sehr vieler Polen, die Empfänger von Hilfspaketen waren.

Der nächste Meilenstein war das Jahr 1989. Der politische Umbruch, der Fall des Kommunismus, kurz darauf die Wiedervereinigung Deutschlands, das waren grundlegende Veränderungen, die völlig neue Rahmenbedingungen für unsere Wechselbeziehungen schufen. Die Messe in Kreisau [vom 12. November 1989, gefeiert bei der Begegnung von Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki und Bundeskanzler Helmut Kohl am Ort; A.d.Ü.] symbolisierte die Übernahme der Versöhnung durch die Regierungen und ihre Institutionalisierung. Es wurden Organisationen wie das Deutsch-Polnische Jugendwerk und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gegründet sowie von unten eine ganze Reihe von Initiativen, zum Beispiel die Stiftung Kreisau. Andererseits verlor meines Erachtens dabei der Versöhnungsprozess an Schwung, weil die Leute, die ihn bis dahin vorangetrieben hatten, ihre Aufgabe für beendet hielten und sich anderen Dingen zuwandten.

Ein Mann im hellen Jackett steht im Freien, im Hintergrund grüne Bäume.
Seit Oktober 2026 ist Robert Żurek Geschäftsführer des Maximilian-Kolbe-Werks sowie der Maximilian-Kolbe-Stiftung. © Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

Doch offenkundig kommen bestimmte schwierige, nicht wirklich ausdiskutierte Themen auf die Tagesordnung zurück.

Das haben wir vielfach erlebt – als Erika Steinbach auf den Plan trat, als Deutschland seine aus polnischer Sicht nicht nachvollziehbare Russlandpolitik auf den Weg brachte. Die polnische Kritik schöpfte damals sehr stark aus der Geschichte. Seit einigen Jahren gibt es zudem die Auseinandersetzung um die Reparationen, um Entschädigungen oder Unterstützung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges.

Wo stehen wir in diesem Augenblick? Erneut haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir ernsthaft darüber nachdenken müssen, wie die deutsch-polnischen Beziehungen in einer Anstrengung auf vielen Ebenen repariert werden können: Einer Anstrengung der Regierungen, der Lokalverwaltungen, der Partnerstädte, aber auch der gesamten Infrastruktur der Zivilgesellschaft, die sich um das bilaterale Verhältnis kümmert.

Warum halten Sie das für nötig?

Wir befinden uns zurzeit in einer Krise der liberalen Demokratie, in der die Werte der transnationalen Zusammenarbeit, der Solidarität und der europäischen Einheit in Frage gestellt werden. Diese Werte werde von Parteien untergraben, die wir einmal populistisch nennen wollen und die Gegenwerte propagieren: den nationalen Egoismus, das Misstrauen gegen andere, die egoistische Durchsetzung der eigenen Interessen. Ich fürchte, diese Erscheinungen machen auch vor den deutsch-polnischen Beziehungen nicht halt.

Und da wir es nicht geschafft haben, bestimmte Fragen, gerade historische, wirklich auszudiskutieren, da die Aussöhnung nicht so vollzogen wurde, dass wir dieses Kapitel abschließen könnten, fällt es leicht, sich dieser Themen zu bedienen, um zu polarisieren und Feindschaft zu schüren.

Das kann für beide Länder sehr gefährliche Folgen haben. Die Geschichte hat gezeigt, welche schwerwiegenden Konsequenzen es für die Polen hatte, wenn ihnen ihre westlichen Nachbarn feindlich gesinnt waren. Und wie sich das schließlich gegen die Deutschen selbst richtete. Wir können es nicht zulassen, dass der nächste Akt dieses historischen Dramas zur Aufführung kommt. Deshalb brauchen wir eine Gegenoffensive: Wir müssen einen Raum für Dialog, Begegnung, Zusammenarbeit und Solidarität aufbauen.

Ich würde das gleichfalls Versöhnung nennen, aber ich bestehe nicht auf den Begriff. Es wäre wichtig, wenn Polen und Deutsche ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln und sich den Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft gemeinsam und nicht gegeneinander stellen werden.

Sie sprachen davon, im Versöhnungsprozess sei nicht alles aufgeklärt worden, was uns jetzt unangenehm aufstößt. Um was geht es dabei konkret?

Mir scheint, die Polen halten den Deutschen immer noch zwei Dinge vor.

Zum ersten geht es um das historische Bewusstsein in der deutschen Öffentlichkeit, ein Bewusstsein dessen, was die Deutschen den Polen wirklich angetan haben. Ich denke hier hauptsächlich an die Jahre der NS-Besatzung, aber nicht nur. Was der Historiker Klaus Zernack als „negative Polenpolitik“ bezeichnete, geht weit in die Geschichte zurück und ist verbunden mit einem sehr negativen, ja rassistischen Polenstereotyp, das immer noch in der deutschen Gesellschaft umgeht.

Dieses Stereotyp ist nicht mehr so wirksam, aber hier ist immer noch eine Lektion nachzuholen: die Behandlung dieser Themen in Schulbüchern, in der Öffentlichkeit und in der Politik. Als Beispiel sei genannt das Denkmal für die polnischen Opfer in Berlin, ein Debatte, die sich furchtbar in die Länge zieht.

Ein Fels mit Kränzen und Blumen in den Farben der Nationalfahnen Polens und Deutschlands, davor eine Gedenktafel auf dem Boden.
„Die Debatte um das Denkmal für die polnischen Opfer in Berlin zieht sich furchtbar in die Länge.“ © IMAGO / CTK Photo

Das zweite und besonders schwierige Thema ist die Entschädigungsfrage. Die Schwierigkeit besteht darin, dass von der einen Seite rechtliche Argumente vorgebracht werden, so wie es die Bundesregierung tut, und damit hat sie bis zur einem gewissen Grad recht. Aber es gibt auch die moralische Dimension: Das Gefühl, Unrecht und Ungerechtigkeit erlitten zu haben, wie es offenkundig auf polnischer Seite besteht und auf das eingegangen werden muss, weil es das deutsch-polnische Verhältnis immer wieder vergiften wird. Und wenn die Bundesregierung nicht die Opfer unterstützt, sondern eine Verzögerungstaktik betreibt und auf ihr Absterben wartet, sendet das ein katastrophales Signal. Wir werden daran noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zu verdauen haben.

Die Polen sprechen häufig davon, wie ausgesprochen lückenhaft das Wissen der Deutschen über das Ausmaß des Terrors unter der deutschen Besatzung sei und ihnen das Bewusstsein fehle, wie verbreitet dieses negative Polenbild jahrzehntelang war. Ich habe aber den Eindruck, wenn die Deutschen von Versöhnung sprechen, dann überwiegt bei ihnen das Gefühl, sie hätten größere Opfer erlitten, weil sie Land und Besitz im Osten abgeben und die brutalen Vertreibungen über sich ergehen lassen mussten. Sehen Polen und Deutsche diese Zeit völlig unterschiedlich?

So war es sicher in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Mittlerweile ist die Wahrnehmung der gemeinsamen Geschichte nicht mehr so eklatant verschieden.

Natürlich gibt es auf deutscher Seite ein Gefühl von Unrecht und Verlust, und auf polnischer Seite sind Bewusstsein und Sensibilität für das Leiden der deutschen Bevölkerung sicher zu gering entwickelt. Ich glaube, in den 1990er Jahren war es darum bei den Polen besser bestellt. Doch dann trat Erika Steinbach in Erscheinung und brachte es dazu, dass sich die polnische Haltung verhärtete.

Doch sprechen wir hier anscheinend von zwei verschiedenen Dingen. Zum einen handelte es sich um die Folgen von verbrecherischem Krieg und Okkupation, für die schlicht ein Preis zu zahlen ist, auch moralisch. Davon sprechen wir hier: Von einer eher moralischen als realen Geste, weil letztlich die Beträge, die Deutschland bereitstellt, den Leiden der Opfer in keiner Weise gerecht werden.

Der Verlust von Gebieten im Gefolge von verbrecherischen Handlungen ist etwas anderes. Es lässt sich dabei kaum von einem zugunsten Polens geleisteten Opfer sprechen. Es handelte sich um geopolitische Entscheidungen der Großen Drei, und Polen hat daraus zugleich Nutzen gezogen und Nachteile erlitten; denn es verlor die Hälfte seines Staatsgebiets im Osten.

Daran werden allerdings zwei Probleme deutlich. Erstens, wie sehr fortgesetzter Dialog, Diskurs, wechselseitige Annäherung gebraucht werden.

Zweitens das Risiko, dass das Thema der verlorenen Ostgebiete wieder in die Debatten in Politik und Gesellschaft zurückkehren könnte. Wie ich sehe, ist es in Verlautbarungen der AfD bereits wieder präsent, wenn auch noch relativ zaghaft. Ich fürchte aber, es könnte ganz im Ernst wieder aus der Versenkung kommen, und dann wachen wir in den 1960er Jahren auf, als wir uns noch gegenseitig die Rechnung aufmachten.

Mit Robert Żurek sprach Wojciech Szymański

Aus dem Polnischen von Andreas R. Hofmann

Dr. hab. Robert Żurek absolvierte ein Studium der Geschichte und katholischen Theologie an der Freien Universität Berlin. Er war 2003–2005 Forschungsstipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Warschau und anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Direktor des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin (2006–2012). In den Jahren 2013 bis 2016 war er Direktor der Abteilung Wrocław des Instituts für Nationales Gedenken. Von 2018 bis 2026 war er Leitender Direktor der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung. Am 16. Oktober 2026 übernahm er die Stelle des Leitenden Direktors im Maximilian-Kolbe-Werk sowie der Maximilian-Kolbe-Stiftung.

Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt zwei ältere Männer, die winken. Rechts von ihnen eine Heilige-Maria-Figur.

Noch Versöhnung oder bereits normale Nachbarschaft?

Polen und Deutschland ist es nicht gelungen, einige historische Fragen vollständig zu klären, weshalb sie sich leicht dafür missbrauchen lassen, Polarisierung und Feindseligkeit zu schüren, sagt der Historiker Robert Żurek.
Wojciech Szymański
Eine Zeitung liegt auf dem Tisch.

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